Sara Mc Namara

S T I L L E

Drucke, Fotografien, Objekte

Eröffnung 26. Mai 2024 um 15 Uhr

Special: 16.30 Uhr Joseph Warner "Kleines Konzert für Solo-Kontrabass“

 

Sara Mc Namara ist seit 2022 eine der zehn Künstlerinnen der SO66. In dieser Ausstellung zeigt sie ihre künstlerische Erkundung von Menschheits-Fragen wie Behausung, Identität und Präsenz. Ein anderes Thema ist die Komplexität ihrer aktuellen Realität als Mutter, Künstlerin, Mensch. Mc Namara absolvierte ein Studium der Druckgrafik am Limerick College of Art and Design in Irland. 


 

Mit S T I L L E zeigt sie die Ergebnisse jahrelanger künstlerischer Erforschung. Sich durch Kunst auszudrücken ist für Mc Namara eine Art Katharsis und bietet ihr eine Möglichkeit, Emotionen und Erfahrungen zu verarbeiten. Erfahrungen z.B. an die Entscheidung, 2012 ihr Heimatland zu verlassen und sich auf unbekanntes Terrain zu begeben. Zuletzt war es die Geburt ihres Kindes, die eine tiefgreifende Veränderung in ihrem künstlerischen Werdegang markierte. 
Für die Künstlerin sind sie die Highlights der Ausstellung: die Fotografien, die ihre Reisen durch Australien, Asien und Europa dokumentieren. „Die Fotos halten einen besonderen Zeitpunkt fest. Und sie spiegeln ein wenig das Spektrum der Erfahrungen wider, die ich auf den Reisen gewonnen habe und die meine Sicht auf das Leben und die Kunst erheblich erweitert haben“, sagt die Künstlerin. Die Fotos zeigen kambodschanische Familien, die auf Booten in einem schwimmenden Dorf leben; ältere Menschen, die in Tempeln Zuflucht suchen und von Opfergaben für die Götter leben; vielfältige australische Landschaften; Menschen inmitten einer trostlosen, staubigen Umgebung.

 

Ebenso sind Ansichten von deutschen Schlössern und Häusern zu sehen, sie versetzen Mc Namara in ihre eigene Kindheit zurück, als sie „Grimms Märchen“ las. „Jedes Foto erzählt eine Geschichte und bietet oft gleichzeitig eine Lektion in Sachen Menschlichkeit. “

Ebenfalls Teil der Ausstellung sind Aquarellskizzen von Granatapfelstudien in Kombination mit arabischer Schrift. Mit der Serie erforscht Mc Namara den Granatapfel, „eine wichtige Frucht im arabischen Raum, die im Koran beschrieben wird. Mich interessiert auch die Biomimikry der Frucht: Kann ihre Form eine Vorlage für Behausungen sein? Kann man so ein Haus bauen?“ Der Text feiert die Elternschaft und beschreibt allgemeingültige Werte, die für den Frieden in der menschlichen Gesellschaft stehen. Er ist eine Übersetzung aus dem Englischen ins Arabische, die Schriftzeichen wurden von der Künstlerin ohne Arabischkenntnisse gezeichnet. „Für mich ein Akt der Abgabe von Kontrolle, ein wichtiges Element im Prozess des Kunst-Schaffens. Die arabische Schrift ist lesbar, die Interpretation durch den Betrachter offen, sie hängt von seiner Perspektive ab.“ 



Zu der Eröffnung am 26. Mai um 15 Uhr ist die Künstlerin anwesend und erläutert ihre Arbeiten.

 

Die Vernissage wird bereichert durch eine eher ungewöhnliche Musik-Darbietung, Joseph Warner, Musiker aus Bayern, gibt ab 16.30 Uhr ein "kleines Konzert für Solo-Kontrabass“.


 

Wir laden herzlich ein zur Eröffnung und zum Besuch der Ausstellung.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Team SO66



 

 

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 26. Mai um 15.00 Uhr
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Ab 16.30 Uhr Joseph Warner "Kleines Konzert für Solo-Kontrabass“

 

Ausstellungsdauer: 26.05. - 30.06.2024


 

Öffnungszeiten : SA + SO 15.00 - 18.00 Uhr und nach Vereinbarung Tel. 0160 93176822
 

 

SO66 Produzentengalerie | Soester Straße 66/Ecke Hafenweg | 48145 Münster | www.so-66.de

 

WN Artikel vom 22.05.2024

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ab 7.7.2024

Waltraud Kleinsteinberg

 

I M P E T U S
Zeichnung, Holzschnitt, Objekt

 

07.07. - 18.08.2024

 

Lesetipp

 

Klein ganz groß – Künstlerinnen der SO66 Produzentengalerie

Ein Artikel in der

"Kontur 29. Kunst und Design in der Region"

Der Artikel kann hier runtergeladen werden.

Dokumentation

 

Winterschaufenster 2021/2022

Der WDR zu Gast
in der SO-66